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Die Duisburger Kupferhütte nach der Schließung 1985.

Der Arbeitsplatz meiner ganzen Familie über Jahrzehnte.

Mein Großvater: zunächst Hochofenbetrieb, später Zinkwerk und danach krankheitsbedingt beim Werkschutz (Pförtner).

Mein Vater (gelernter Schreiner): ab 1945 in der Laugerei. Schlimmste Arbeitsbedingungen bei geringem Lohn. Frühverrentung mit 49 Jahren.

Mein Onkel: Zunächst Gießereifacharbeiter, später Meisterausbildung und Verlassen der Hütte.

Mein zweiter Onkel: Schweißer und Mitglied des Betriebsrats. Hüttenzugehörigkeit bis zur Rente.

Mein Bruder: gelernter Installateur (bei Kleinunternehmen 1959-62), danach
Wechsel zur Hütte als Betriebsschlosser bis zur Schließung des Betriebs. Seitdem arbeitslos.

Ich: Chemielaborant (Lehre 1961-65, Mannesmann, Duisburg Huckingen).
Ab 1965 Wechsel zur DK bis 1970. Anschließend Studium Fotografie.

In den folgenden Texten lasse ich meinen Bruder zu Wort kommen.

Diether Münzberg 1988/2014

© Sämtliche Nutzungsrechte an den abgebildeten Fotografien liegenbei Diether Münzberg/Fotoarchiv Ruhr Museum