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Platindruck

Einführung

Auf folgenden Seiten finden die Freunde des Platin/Palladiumdrucks wichtige Informationen für die Herstellung eigener Drucke.
Die Seite Hübl 1995 wendet sich an alle, die zum ersten Mal in die Materie praxisorientiert einsteigen wollen. Sozusagen Step by Step wird die Vorbereitung, der Einstieg und die Problemlösung nahegebracht. Die größten Probleme werden die Beschaffung der Chemie und des geeigneten Papiers bereiten. Hier kann ich jedem nur empfehlen, sich an die einschlägigen Firmen zu wenden. Bostick & Sullivan ist für den amerikanischen Raum sicher die erste Adresse. In Europa ist die Fa. MONOCHROM in Kassel eine gute Adresse (Stand Mitte 90er Jahre!). Auch wenn man sich im Netz ein wenig umsieht, bin ich sicher, dass man auf gute Links in Europa stößt.

Auf den Seiten "Platinotypie" von 1883 (Pizzighelli/Hübl) und "Der Platindruck" von 1895 (Hübl) kann die meiner Meinung nach beste Primärliteratur in deutscher Sprache eingesehen werden, die es zum Platindruck je gab: Die Originaltext (mit leichter Aktualisierung der Grammatik) erschienen im Wilhelm Knapp-Verlag, Halle a. S. Meinen Text (1998) zum Platindruck findet ihr hier.
Ihr werdet feststellen, einige zeitgenössischen Autoren sich aus gutem Grund auf diesen Text beziehen. Er beschreibt verständlich und ausführlich die Abläufe und Probleme des Verfahrens, die auch heute noch, obwohl es mittlerweile einige gute Hilfsmittel gibt, exakt die gleichen sind.
Eine weiter Seite bringt die deutsche Übersetzung eines Textes zur Ziatypie von Dick Sullivan. Hierbei handelt es sich um eine interessante POP-Variante (Auskopier-Variante) des Platin/Palladiumdrucks, die im Gegensatz zum Pizzighelli/Hübl-Auskopierverfahren neben der Variation des Bildtons auch eine gezielte Kontraststeuerung zuläßt.

Hier ein Text zum Thema Edeldruckverfahren im Katalog zur Ausstellung (1999) "Meisterwerke russischer und deutscher Kunstphotographie um 1900" im Museum für Kunst und Gewerbe HH

Hinweis: Alle Texte dieser Website sind mittlerweile ca. 20 Jahre alt. Es gibt z.Z. (2019) eine bemerkenswerte Szene von Interessierten, die die historischen Verfahren für ihre Bildkunst nutzen. Ich persönlich habe mich seit etwa 20 Jahren aus beruflichen Gründen nicht mehr mit diesen Verfahren beschäftigt. Diese Website dient der grundsätzlichen Orientierung und spiegelt meine Erfahrung von Mitte 1990. Es gibt aktuell wahrscheinlich eine Menge Varianten der einzelnen Verfahren, die zum Beispiel den Gebrauch von nicht zugänglicher oder giftiger Chemie sehr gut substituieren! Hierzu muss man sich an anderer Stelle im Netz informieren.

Interessante Linkls (im Aufbau):

http://jules-richard-museum.com/photographische-darstellungstechniken/